Vorbereitung: So startest du richtig
Dusche vor dem ersten Gang gründlich und trockne dich anschließend gut ab – trockene Haut schwitzt schneller. Nimm dir genug Zeit und plane pro Saunagang inklusive Abkühlung und Ruhe rund 30 bis 45 Minuten ein.
Trinke vor dem Saunieren ausreichend Wasser, aber direkt vor dem Gang keine großen Mengen. Verzichte auf Alkohol und gehe nicht mit vollem oder ganz leerem Magen in die Sauna. In der privaten Sauna kannst du Handtücher, Getränke und Ruhezeiten frei nach deinem Rhythmus einteilen.
Der Saunagang: Dauer und Verhalten
Ein einzelner Saunagang dauert in der Regel 8 bis 15 Minuten – höre auf deinen Körper und bleibe nie länger, als sich angenehm anfühlt. Setze oder lege dich auf ein Handtuch und unterlege auch die Füße. In den letzten ein bis zwei Minuten lohnt es sich, aufrecht zu sitzen, damit sich der Kreislauf an das Aufstehen gewöhnt.
Auf den oberen Bänken ist es heißer als auf den unteren. Einsteiger starten am besten weiter unten und steigern sich langsam. Zwei bis drei Gänge pro Saunabesuch sind üblich und vollkommen ausreichend.
Abkühlung: der wichtigste Schritt
Nach jedem Gang ist das Abkühlen entscheidend. Hole zunächst an der frischen Luft ein paar Atemzüge, bevor du dich mit kaltem Wasser abkühlst – idealerweise von den Füßen zum Herzen hin. Eine Kaltwasserdusche, ein Tauchbecken oder ein Schwall mit dem Kneippschlauch regen den Kreislauf an.
Das wechselnde Spiel aus Hitze und Kälte ist der eigentliche Trainingsreiz für die Gefäße. Wer es sanfter mag, beginnt mit kühlem statt eiskaltem Wasser.
Ruhephase: dem Körper Zeit geben
Nach der Abkühlung folgt eine Ruhephase von etwa 10 bis 15 Minuten. Wickle dich in einen Bademantel oder ein Handtuch und entspanne im Ruheraum oder auf einer Liege. Erst wenn du dich wieder wohl und warm fühlst, beginnt der nächste Gang.
Trinke spätestens nach dem letzten Gang ausreichend, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Mineralwasser oder ungesüßter Tee eignen sich gut.